LFV Salzburg

Landesfeuerwehrverband Salzburg

Salzburger Feuerwehren: Run auf internationale Hilfseinsätze

Kurse ausgebucht – keine Plätze mehr in Fahrzeugen
Feuerwehrvirus helfen zu wollen - auch im Ausland
Teams unterstützen bei Waldbränden, Hochwasser, Erdbeben

Der Internationale Katastrophenhilfszug der Salzburger Feuerwehren kann keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen. Das Interesse ist zu groß.
Der große Parkplatz vor der Fahrzeughalle auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule ist Ausgangspunkt für die Hilfseinsätze im internationalen Ausland: Flutkatastrophe in Serbien, Waldbrand in Griechenland, Stromausfälle durch tagelangen Eisregen in Slowenien. Der internationale Katastrophenhilfszug hilft in einem Radius von bis zu 1.500 Kilometer. Landesfeuerkommandant Günter Trinker, auch bei Erdbeben: „Wenn Hilfe gebraucht wird, kennen Feuerwehren keine Grenzen. Wir prüfen, ob wir helfen können, wenn ja, dann wird der Internationale Katastrophenhilfszug des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg innerhalb von 24 Stunden mobilisiert.“

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Christoph Wieland von der Freiwilligen Feuerwehr Wals war mehrfach im Ausland dabei. „Wir wollen den betroffenen Menschen Hilfe leisten, wenn man diesen Feuerwehrvirus hat, dann hilft man einfach gerne. Und wenn das auch noch im Ausland passiert, dann zieht das sehr viele Kameradinnen und Kameraden an. Das weckt Interesse, weil es doch etwas Spezielles ist. Das erlebt man so im Einsatzdienst sonst nicht.“

Hochwasser Serbien 2014

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Die kommenden Speziallehrgänge in den nächsten Wochen sind längst ausgebucht. Der Internationale Katastrophenhilfszug hat 250 Freiwillige aus ganz Salzburg, pro Einsatzwoche sind 50 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen dabei. Mit diesem Pool können Teams bei längerer Einsatzdauer mehrfach abgelöst werden.

Die Nachfrage nach Mitarbeit ist derart groß, dass die Anmeldeliste geschlossen ist, es gibt so zusagen einen Aufnahmestopp. In den Bezirken werden Wartelisten mit den Daten von Interessentinnen und Interessenten geführt. (Peter Obermüller, Ö3-Redaktion Salzburg)

Dieser Beitrag begleitet die Ö3-Nachrichten, 11. Februar 2024